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Heidemarie Rest-Hinterseer
"Wer im Bereich der erneuerbaren Energie etwas verändern will, muss neue Geldströme und Beteiligungsstrukturen schaffen. Über eine unabhängige Finanzierungs- plattform sollen Beteiligungs- projekte umgesetzt und die Aktivitäten für eine nachhaltige Energiever- sorgung gebündelt werden."

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Öko Strombörse Österreich
Bleiwangweg 4
A-5632 Dorfgastein
Tel. +43 664 2155083

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Offline-Crowdfunding-Plattform

Ein „freier Ökostrom-Markt“ braucht Konsumenten, die eine Mehrzahlung für Ökostrom leisten. Dazu sind sie bereit, wenn Transparenz über die Verwendung dieser Mittel hergestellt wird und neue Ökostromanlagen entstehen. Der forcierte Ausbau von Ökostromanlagen gelingt über die Mobilisierung von Bürgerinnen und Bürgern als Ökostromkunden. Ein Hauptziel der Geschäftsidee ist es, durch die Möglichkeit des Mitgestaltens einen Marktplatz einerseits für die interessierte Bevölkerung als Geldgeber und andererseits als Projektträger von Ökostromanlagen zu schaffen.

Die Gelder können nicht nur auf regionale Bürgergeldkonten, sondern auch zu einzelnen Projekten zugeteilt werden. Damit entsteht gleichzeitig für die ProduzentInnen eine Plattform zur Direktvermarktung auf Basis eines privatwirtschaftlichen Fördersystems. Über „gezielte Spenden“ (nun als Crowdfunding bekannt) kann die Refinanzierung von Anlagen auch bei unzureichenden Erlösen aus der Verwertung des Stroms gesichert werden. Gleichzeitig soll durch die öffentliche Positionierung für Klimaschutz und gegen Atomenergie das erforderliche Lobbying für eine Kostenwahrheit in der Energieversorgung gestärkt werden.

Die unabhängige Plattform unter dem Titel „Ökostrombörse“ bietet auch Kleinproduzenten die Möglichkeit zur Vernetzung. Dies geschieht, um eine Interessensvertretung aufzubauen und um schneller zu einer kritischen Masse für marktrelevante Aktivitäten wie z.B. einen Verkaufspool für Herkunftsnachweise zu kommen. Das Finanzierungsinstrument steht allen Anlagenbetreibern zur Verfügung, deren Anlagen laut Ökostromgesetz als förderfähige Ökostromanlagen anerkannt sind.

Das Modell ist seit 2002 in Vorarlberg und seit 2006 in Salzburg in Anwendung. Es wird neben den privaten Betreibern von Gemeinden genutzt, um gezielt Bürgerkraftwerke anzustoßen. Auch andere Investitionen für die Energieautonomie von Regionen wurden damit möglich: Alleine in Vorarlberg wurden über dieses Finanzierungsinstrument bisher über 1,2 Mio Euro mobilisiert.

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